Mikronährstoffe

Unser Immunsystem funktioniert nur dann ohne Probleme, wenn wir ausreichend mit Nährstoffen versorgt und damit die Immunzellen für die komplexe Abwehrtätigkeit gerüstet sind. Hier nimmt die Ernährung eine bedeutende Rolle ein.

Eine ausgewogene, überwiegend pflanzliche Mischkost ist eine ideale Basis, um den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen und das überlebenswichtige Abwehrteam fit zu halten. Wichtig ist vor allem, Defizite an einzelnen Nährstoffen zu vermeiden, denn eine schlechte Versorgung mit immun-relevanten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kann unsere Immunreaktionen beeinträchtigen, was sich z.B. durch eine erhöhte Infektanfälligkeit bemerkbar machen kann.

Einige der bekannten, immun-relevanten Mikronährstoffe, wie beispielsweise die Vitamine C und D sowie die Spurenelemente Zink und Selen, möchten wir Ihnen im Detail vorstellen. Zusätzlich erhalten Sie zahlreiche Informationen zu den B-Vitaminen, welche nicht direkt immun-relevant, aber wichtig für das Nervensystem sind.

Nährstoffe, die das Immunsystem auf Vordermann bringen können

Spurenelemente

Zink gehört funktionell aufgrund seiner nahezu allumfassenden Beteiligung an den vielfältigsten biologischen Reaktionen zu den wichtigsten Spurenelementen. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Abwehrkräfte und kommt unter anderem bei der Infektabwehr zum Einsatz.

 

Dabei spielt Zink nicht nur bei der Regulation des Säure-Basen-Haushaltes eine wichtige Rolle, sondern ist auch an der Zellteilung und dem Stoffwechsel von Makronährstoffen (Proteine, Kohlenhydrate und Fette) vielfältig beteiligt. Im Rahmen der Immunfunktion ist Zink für die Zellteilung unverzichtbar, da unser Immunsystem ständig neue Immunzellen bilden muss. So ist es unter anderem für die Bildung und Aktivierung der Natürlichen Killerzellen zuständig, damit Krankheitserreger eliminiert werden können.

 

Weitere Fakten zu Zink:

●      Eine Unterversorgung kann sich auch an der Haut, den Haaren, den Nägeln oder einer schlechteren Wundheilung bemerkbar machen.

●      Es kann nicht in großen Mengen im Körper gespeichert werden, weshalb eine regelmäßige Zufuhr dieses essentiellen Spurenelementes nötig ist.

 

Selen benötigen wir genau wie Zink in allen Zellen des Körpers. Selen unterstützt die normale Funktion des Immunsystems, der Schilddrüse und trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress und zur Erhaltung normaler Haare und Nägel bei.

 

Aber, die Selenversorgung in Deutschland ist meist knapp. Wie Untersuchungen der Ludwig-Maximilians-Universität München zeigten, sind Vegetarier und besonders Veganer zu einem hohen Prozentsatz von einer Selenunterversorgung betroffen. Jedoch ist es auch für Mischkostesser in Deutschland eine Herausforderung, den Selenbedarf durch die Nahrung ausreichend zu decken.

 

Eine gute Selenversorgung unterstützt sowohl die angeborene als auch die erworbenen Immunabwehr im Kampf gegen Viren, Bakterien oder fehlgesteuerte Zellen und hilft darüber hinaus, überschießende Immunreaktionen zu bremsen.

 

Selen nehmen wir überwiegend über tierische Lebensmittel und Getreideprodukte auf. Tierische Produkte stellen dabei die zuverlässigste Selenquelle dar. Pflanzliche Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse oder auch Nüsse spielen im Allgemeinen bei der Selenversorgung eher eine untergeordnete Rolle.

 

Pflanzliche Lebensmittel mit nennenswerten Selengehalten sind neben Getreideprodukten vor allem:
 

●      Pilze, wie Steinpilze und Pfifferlinge

●      Kohl- und Zwiebelgemüse, wie Knoblauch und Zwiebeln

●      Hülsenfrüchte

 

Eisen ist das vierthäufigste Element der Erde und wird eng mit der Entstehung von Leben assoziiert. Insgesamt enthält der menschliche Körper circa 4 g Eisen, dessen Homöostase sehr genau geregelt werden muss. Denn obwohl Eisen eine derart zentrale Aufgabe in der Zelle hat, führen sowohl ein Überangebot als auch ein Eisenmangel zu Störungen der Zellfunktion.

Eisen ist für uns Menschen ein lebenswichtiges Element - einerseits wegen seiner Rolle als Cofaktor für viele Enzyme, andererseits wegen seiner zentralen Bedeutung für den Sauerstofftransport im Hämoglobin oder Myoglobin. Eine ausreichende Eisenzufuhr ist somit maßgeblich für die Bildung der roten Blutkörperchen und damit für den Sauerstofftransport im Körper wichtig.

Eine ausreichende Verfügbarkeit ist von essenzieller Bedeutung für die Teilung und Spezialisierung von Immunzellen. Außerdem ist Eisen nötig für eine normale Immunfunktion.

Eisen aus Lebensmitteln wird sehr unterschiedlich aufgenommen, so wird Eisen aus tierischen Erzeugnissen etwa zu 30 %, dagegen aus pflanzlicher Kost nur zu 5 % aufgeschlossen. Die Kombination mit Vitamin C erhöht die Bioverfügbarkeit von pflanzlichem Eisen, deshalb ist außerdem eine ausreichende Vitamin C-Zufuhr wichtig.

Die Vitamine C und D

Vitamin C ist ebenso wie Zink aktiv an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt, indem es sich hauptsächlich in spezifischen Immunzellen anreichert und diese Zellen bei ihrer aktiven Abwehrfunktion unterstützt.

 

Vitamin C wirkt antioxidativ, was bedeutet, dass es zellschädigende oder krankheitsfördernde freie Radikale fängt und so die Körperzellen vor oxidativem Stress schützt. Auch während einer Erkältung ist es sinnvoll, Vitamin C einzunehmen, da der Spiegel in den Immunzellen sinkt. Dies wiederum beeinträchtigt die Funktionsweise des Immunsystems und eine Erkältung kann dann auch einmal länger andauern.

 

Bei entzündlichen Erkrankungen sowie nach schweren Verletzungen kann der Vitamin-C-Bedarf erhöht sein. Auch Raucher, Leistungssportler und andere Menschen, die häufig physischen oder psychischen Stresssituationen ausgesetzt sind, benötigen mehr Vitamin C.

 

Eine zu geringe Versorgung mit Vitamin C kann sich negativ auf den gesamten Körper auswirken. Anfänglich kann sich eine Unterversorgung vor allem durch Müdigkeit, eine verminderte Leistungsfähigkeit, verlangsamte Erholung nach Krankheiten und Reizbarkeit äußern.

 

 

Außerdem ist eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung die Voraussetzung für viele Stoffwechselprozesse:

 

●      Wir benötigen es für Stoffwechselvorgänge des Hormon- und Nervensystems sowie für

●      die Regulation des Fettstoffwechsels.

●      Es dient der Bildung und dem Funktionserhalt von Knochen und Bindegewebe.

●      Vitamin C ist außerdem an der Kollagenbildung beteiligt und trägt zur Erhaltung gesunder Haut bei.

 

Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine besondere Stellung ein. Streng genommen handelt es sich bei Vitamin D um ein Hormon. Es kann im Gegensatz zu allen anderen Vitaminen vom Körper selbst gebildet werden. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ausreichend Sonnenlicht (UVB-Strahlung) auf die Haut einwirkt.

 

Zwei von drei Menschen in Deutschland sind von einem niedrigen Vitamin D Status betroffen. Im Winter verschärft sich das Problem, denn von November bis April ist die Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden nicht ausreichend, um genügend Vitamin D bilden zu können. Zwar kann der Körper das fettlösliche Vitamin relativ gut speichern, doch ist dieser Vorrat in den sonnenarmen Monaten schnell aufgebraucht.

 

Hinzu kommt unser moderner Lebensstil, der dazu führt, dass wir uns seltener unter freiem Himmel und in der Sonne aufhalten. Dazu ist die Verwendung von Sonnenschutzmitteln bzw. Cremes mit Lichtschutzfaktor heute üblich. Bereits ein Lichtschutzfaktor von 10, der in vielen Tagescremes enthalten ist, hemmt die Vitamin-D-Produktion um rund 90 Prozent. Außerdem lässt im Alter die Fähigkeit zur Vitamin D-Eigenproduktion erheblich nach. Da nur wenige Nahrungsmittel Vitamin D in höheren Mengen enthalten, kann ein Mangel über Nahrung in der Regel nicht ausgeglichen werden.

 

Da Vitamin D an zahlreichen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt ist, hat es für unsere Gesundheit eine herausragende Bedeutung. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist unverzichtbar, denn sie hat positive Wirkung z.B. auf:
 

●      die Knochengesundheit

●      die Muskelkraft

●      die Vitalität

●      das Immunsystem

 

Eine ausreichende Versorgung mit dem Sonnenvitamin ist wichtig für ein intaktes Immunsystem.  Ebenso hemmt Vitamin D, so wie Selen, die Entstehung und Ausbreitung von Entzündungen.

Die B-Vitamine

B-Vitamine sind nicht direkt immun-relevant, sind jedoch wichtig für das Nervensystem in anstrengenden Zeiten. Dabei ergänzen sie sich gegenseitig.

 

Vitamin B1 (Thiamin)  spielt eine entscheidende Rolle für die Funktion des peripheren als auch des

Zentralen Nervensystems. Das periphere Nervensystem, kurz PNS, ist der Teil des Nervensystems, der nicht zum Gehirn und zum Rückenmark, dem zentralen Nervensystem (ZNS) gehört. Es ist besonders wichtig für den Kohlenhydratstoffwechsel der Nerven, d.h. für die Energieversorgung.

 

Vitamin B2 (Riboflavin) gehört mit zu den wichtigsten Cofaktoren und besitzt vielfältige Wirkungen im

Energiestoffwechsel und für den Aufbau von Proteinbausteinen. Zudem ist es am Stoffwechsel

anderer B-Vitamine, wie Vitamin B12, Vitamin B6, Folsäure und Umwandlung von Tryptophan zu

Niacin beteiligt und für deren Funktion unerlässlich. B2 kontrolliert im zentralen Nervensystem die

Neurohormone, also die Hormone (Botenstoffe), die von Nervenzellen direkt an die Blutbahn abgegeben werden.

 

Vitamin B3 (Niacin) findet sich in allen lebenden Zellen des menschlichen Körpers. In besonders hoher Konzentration steckt es in der Leber, im Fettgewebe und in den Nieren. Es ist im Körper an der Energiegewinnung, der Zellteilung und der Immunantwort beteiligt. Vitamin B3 ist kein Vitamin im klassischen Sinn, da es vom menschlichen Körper in der Leber selbst aus der Aminosäure Tryptophan produziert werden kann. Niacin hilft bei der Regeneration des Körpers, insbesondere bei der der Muskeln, der Nerven und der DNA (Erbgut).

 

Vitamin B5 (Pantothensäure) ist als Enzymbestandteil in allen lebenden Zellen enthalten und somit an einer Vielzahl von lebenserhaltenden chemischen Reaktionen beteiligt. Es spielt eine entscheidende Rolle im Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinstoffwechsel: Als Bestandteil von Coenzym A hilft es, die aufgenommene Nahrung in verwertbare Energie für den Körper umzusetzen.

 

Vitamin B6 spielt als Co-Enzym eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel und unterstützt damit eine optimale Energieversorgung. Über die Bildung von Neurotransmittern (Botenstoffen zwischen den Nervenzellen) in den Nerven trägt es zur Funktion des Nervengewebes bei. Vitamin B6 ist an der Bildung von Hämoglobin (rotem Blutfarbstoff), welcher für den Sauerstofftransport verantwortlich ist, beteiligt. Deshalb kann eine suboptimale Versorgung zu Müdigkeitserscheinungen führen. Ebenso ist Vitamin B6 der Baustein der Botenstoffe für die Reizübertragung zwischen den Nervenzellen.

 

Biotin (Vitamin B7 oder H) ist ein wasserlösliches Vitamin. Im Körper hat es zahlreiche Aufgaben – unter anderem fördert es das Haarwachstum und wirkt sich positiv auf die Haut und das Nervengewebe aus. Im Blut ist Biotin zum großen Teil an Transportstoffe (Eiweiße) gebunden. In seiner Wirkung als Coenzym aktiviert es viele verschiedene Enzyme, welche die Bildung von Fettsäuren, Glucose und Cholesterin beeinflussen. Biotin kann von bestimmten Darmbakterien produziert werden.

 

Folsäure (Vitamin B11 oder Vitamin M) ist für den menschlichen Organismus essenziell und kann von ihm selbst nicht hergestellt werden. Folat spielt als wasserlösliches Vitamin eine wichtige Rolle bei allen Wachstumsprozessen, die im menschlichen Körper ablaufen, vor allem für die Zellteilung und Vervielfältigung des Erbguts. Außerdem wird das Vitamin für den Aminosäurestoffwechsel benötigt. Bei Frauen ist der Folsäurebedarf bei Einnahme von empfängnisverhütenden Mitteln sowie innerhalb der Schwangerschaft erhöht.

 

Vitamin B12 (Cobalamin) ist essentiell für die Zellteilung, die Blutbildung und das Nervensystem und als Co-Faktor für ein funktionierendes Immunsystem unverzichtbar. Eine optimale Versorgung beugt Ermüdungserscheinungen und schlechter Stimmung vor. B12 ist wichtig für den Schutz und die Regeneration der Nervenzellen.

Unterstützung mit Basica®

Manchmal lassen Stress und die persönlichen Umstände es nur schwer zu, den täglichen Bedarf an basischen Mineralstoffen und allen immunrelevanten Nährstoffen mit einer ausgewogenen Ernährung zu decken.

So kann eine 14-tägige Intensiv-Kur zu einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt sowie vitalem Immunsystem und gesunden Nerven beitragen.

Alle Basica-Produkte leisten mit Zink und Selen einen Beitrag zur gesunden Immunfunktion. Die Basica Intensiv-Kur unterstützt das Immunsystem darüber hinaus mit Eisen, den Vitaminen C und D als auch mit einem Vitamin B-Komplex, bestehend aus Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B3 (Niacin), Vitamin B5 (Pantothensäure), Vitamin B6 (Pyridoxin), Vitamin B7 (Biotin), Vitamin B9 (Folsäure) und Vitamin B12 (Cobalamin).

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