Ernährungsexperten und -expertinnen wissen: Basenfasten kann dabei helfen, den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen. Das Ergebnis – geistiges und körperliches Wohlbefinden. Da diese Ernährungsform zeitlich begrenzt ist und kein kompletter Nahrungsverzicht stattfindet, wird häufig vom sanften Fasten gesprochen. Demnach ist Basenfasten als wohltuende Kur zu sehen, die dir dabei hilft, neue innere Balance zu finden.
Fastenpläne und konkrete Anleitungen unterstützen dich dabei, die basische Diät ideal in den Alltag zu integrieren. Mit leckeren Rezeptideen wird die Phase des Verzichts zu einer Zeit des Genusses. Erfahre mehr darüber, was es mit dieser nachhaltigen und gesunden Form des Fastens auf sich hat.
Basenfasten: Was ist das?
Beim Basenfasten geht es um einen bewussten, zeitlich begrenzten Verzicht auf den Verzehr säurebildender Lebensmittel. Das bedeutet: Für die Dauer der Kur kommen lediglich basische Nahrungsmittel und Produkte auf den Speiseplan. Dazu gehören Obst- und Gemüsesorten wie etwa Bananen, Birnen, Trockenfrüchte, Blumenkohl oder Kartoffeln, und die meisten Kräuter. Ebenso Getränke wie ungesüßte Tees oder Mineralwasser.
Ziel ist es, überschüssige Säuren im Körper abzubauen und damit den gesamten Organismus zu entlasten. Das Resultat: mehr Energie, Leichtigkeit und Vitalität.

Anleitung zum Basenfasten

Wochenplan zum Basenfasten
Warum Basenfasten? Die Vorteile auf einen Blick
Eine Basenfastenkur und die anschließende Umstellung auf eine basische Ernährungsweise bringen viele konkrete Vorteile mit sich. Grundsätzlich brauchen alle Körperzellen das richtige Verhältnis von Säuren und Basen, damit biochemische Vorgänge geregelt ablaufen können. Einfach gesagt: Der pH-Wert muss stimmen. Gerät der Säure-Basen-Haushalt durcheinander, kann Basenfasten dabei unterstützen, das verschobene Verhältnis wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Und ganz nebenbei lässt sich durch die Kur auch das eine oder andere Kilogramm verlieren.
Ein ausgeglichenes Verhältnis von Säuren und Basen stellt also sicher, dass Vorgänge im Körper geregelt ablaufen können. Das wiederum hat Auswirkungen auf das körperliche als auch auf das seelische Wohlbefinden.

Die Benefits eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalts im Überblick:
- starker Stoffwechsel
- mehr Energie
- mentale Fitness
- bessere Verdauung
- gesunde Gelenke
- gesundes Hautbild
- Gewichtsreduktion
- körperliches und mentales Wohlbefinden
- Vitales Immunsystem
Wie geht Basenfasten?
Basenfastenkuren sind in der Regel in drei Phasen gegliedert:
- Entlastungstage
- Fastentage
- Kostaufbautage
Dieses schrittweise Vorgehen bei der Basenkur ist für den Körper besonders schonend. So wird sichergestellt, dass sich sowohl die Verdauung als auch der Stoffwechsel langsam an die neue Situation gewöhnen können.
Um für den Fastenalltag gut gerüstet zu sein, empfiehlt es sich, im Vorfeld Informationen über basische Lebensmittel und Gerichte einzuholen. Mit der richtigen Planung können Basenfastenkuren optimal in den Alltag integriert werden.
Alles, was du zum Basenfasten brauchst

Basische Nahrungsmitteltabelle

Basenfasten leicht gemacht

Die Dos & Don’ts beim Basenfasten
Basenfasten: Wie lange, wann und wie oft?
Basenfasten ist wie jede andere Art des Fastens zeitlich begrenzt. Die Frage, wie lange und wie oft man basenfasten sollte, lässt sich pauschal nicht beantworten. Schließlich sind jeder Mensch und jede Lebenssituation anders und einzigartig – Zeitpunkt, Dauer und Frequenz der Basenkur sollten demnach ganz auf die persönlichen Umstände abgestimmt werden.
Oft entsteht der Wunsch nach einer Fastenkur, wenn sich ein gewisses Unwohlsein eingestellt hat oder sich bestimmte Anzeichen zeigen. Dabei kann das empfundene Unbehagen sowohl körperlichen wie auch geistigen Ursprungs sein. Spätestens dann ist es höchste Zeit, das verlorengegangene Gleichgewicht wiederherzustellen. Umgekehrt kann mit regelmäßigem Basenfasten auch proaktiv dafür gesorgt werden, dass das Säure-Basen-Gleichgewicht gewahrt bleibt.
In der Regel wird diese sanfte Form des Fastens für einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen empfohlen. Viele nutzen den Jahreswechsel oder die Fastenzeit für einen Ernährungsneustart oder eine wohltuende Basenkur. Fastenpläne helfen bei der Umsetzung und liefern wertvolle Tipps und Rezepte.
Wähle deinen Fastenplan
Ganzheitliche Fastenbegleitung
Für einen optimalen Fastenerfolg empfiehlt es sich, den Körper in der Zeit der Basenkur durch weitere Maßnahmen zu unterstützen. Dabei im Mittelpunkt: sanfte Bewegung und Ausdauersport an der frischen Luft, ausreichend Ruhezeiten und ein stressfreier Alltag.

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Ernährungsumstellung dank Basenfasten
Beim Basenfasten handelt es sich um keine dauerhafte Ernährungsform. Die schonende Kur kann allerdings ein idealer Einstieg fürdie Umstellung auf eine basische Ernährungsweise sein. Ist der Säure-Basen-Haushalt erst wieder im Gleichgewicht, lässt sich ein gesunder, ausgewogener Lebensstil etablieren.
Ernährungsneustart wagenBasenfasten: FAQ
Wie unterscheidet sich Basenfasten vom klassischen Fasten?
Basenfasten unterscheidet sich grundlegend von anderen Arten des Fastens. Der Grund: Beim Basenfasten geht es nicht in erster Linie darum, weniger zu essen. Mit der Konzentration auf rein basische Lebensmittel werden lediglich säurebildende Produkte für einen kurzen Zeitraum aus der Ernährung eliminiert. Das bedeutet auch: Auf leckere Speisen musst du während einer Basenkur nicht verzichten.
Was essen beim Basenfasten?
Grundsätzlich darfst du in der Zeit der Fastenkur lediglich Lebensmittel zu dir nehmen, die basisch verstoffwechselt werden. Das sind in der Regel natürliche und unverarbeitete Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Kartoffeln und Vollkornreis. Der sogenannte PRAL-Wert gibt dabei Aufschluss darüber, welche Nahrungsmittel sich für deine Fastenkur eignen. Nutze unsere praktische Nahrungsmitteltabelle, um im Zweifelsfall auf Nummer sicher zu gehen.
Abnehmen mit Basenfasten – geht das?
Ja. Durch die Konzentration auf rein basische Lebensmittel ist es möglich, überflüssige Kilogramm zu verlieren und sich leichter und lebendiger zu fühlen. Da eine Basenfastenkur allerdings zeitlich begrenzt ist, empfiehlt es sich, nach Ende der Kur auf eine basische Ernährung umzusteigen.
Welche Tätigkeiten soll man während der Basenfastens einschränken?
An den ersten Tagen des Basenfastens wird empfohlen, anstrengende Tätigkeiten und Sport zu minimieren. Das erleichtert dem Körper die Umstellung. Dementsprechend will diese „Ruhephase“ für deinen Körper wohlüberlegt sein. Setze stattdessen auf Rituale für einen stressfreien Alltag und Meditations- und Entspannungstechniken.
Was passiert beim Basenfasten im Körper?
Zu viel Säure im Körper verlangsamt den Energiestoffwechsel. Du fühlst dich müde und erschöpft. Genau dieser Unausgeglichenheit soll beim Basenfasten entgegengewirkt werden. Ziel ist es, auf sauer verstoffwechselte Lebensmittel bewusst zu verzichten und stattdessen nur basische Lebensmittel zu verzehren. Der Anteil an Basen im Körper wird erhöht und überschüssige Säure neutralisiert. Nach dem Motto: Weg mit dem, was den Organismus belastet und her mit Leichtigkeit und Leistungsfähigkeit. Weitere positive Resultate können ein verändertes Körpergefühl oder ein bewusstererGeschmackssinn sein. Wer basenfastet, lernt mitunterganz bewusst zu genießen und fühlt sich wohler!
Wer darf Basenfasten und wer nicht?
Grundsätzlich gilt: Es gibt keine allgemein gültige Antwort darauf, für wen Basenfasten besonders geeignet ist.
Ein Vorteil des Basenfastens ist, dass du die Zeit deiner Kur optimal an deine individuellen Umstände anpassen kannst. Einzelne Basenfastentage sind der perfekte Einstieg und können nach und nach ausgeweitet werden. Es gibt aber auch Menschen, die strenge Fastentage mit ausschließlich basischen Getränken einlegen.
Wir empfehlen: Wer unsicher ist, sollte Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen oder Ärzte und Ärztinnen zu Rate ziehen.
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