Säure-Basen-Test
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Im Interview mit Basenbox - Die Bio-Basenkur für zu Hause

Basenkuren - Basische Ernährung leicht gemacht

Unsere Ernährung hat einen immensen Einfluss auf unseren Körper und dessen Säure-Basen-Haushalt. Konsumieren wir viele säurebildende Lebensmittel, muss unser Körper diese mit Basen ausgleichen. Damit Basen auch in ausreichendem Maß vorhanden sind, sollte man sich abwechslungsreich und mineralstoffhaltig ernähren. Genau diesen Zweck erfüllen basische Lebensmittel, da sie reich an basischen Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen sind. 

Bei einer basischen Ernährung wird der Körper gezielt mit ausgewogener Kost versorgt. Diese spendet ihm wichtige Mineralstoffe. So kann gezielt gegen eine chronische Übersäuerung vorgebeugt und der eigene Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen werden.

Was ist eine Basenkur?

Eine Basenkur ist die kleine Schwester des Basenfastens, mit dem Ziel den Säure-Basen-Haushalt bei seiner Arbeit zu unterstützen und dem Körper eine Auszeit zu geben. Während beim Basenfasten rein basische Lebensmittel konsumiert werden, wird bei der Basenkur auf eine ausgewogene Ernährung Wert gelegt. Es wird also nicht auf Lebensmittel verzichtet die säureüberschüssig sind, sondern eine basenreiche Ernährung gefördert. Das lässt sich besser in den Alltag integrieren und bietet auch mehr Genuss.

Basenkuren folgen grundsätzlich der 80/20-Regel, wobei 80 % basenbildende Lebensmittel und 20 % säurebildende Lebensmittel zu einer guten Balance führen.

Wie man eine Basenkur macht

Wie man eine Basenkur macht
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man eine Basenkur machen kann - hier sollte man einfach ausprobieren, welche Form für einen selbst am angenehmsten ist. Es gibt dabei ein paar Regeln, an die man sich halten sollte:

  • Dauer: Jeden Tag, den man sich basisch ernährt, ist großartig für den Körper. Um den gewünschten Kureffekt zu erreichen, sollte man sich mindestens 2 Wochen lang basenüberschüssig ernähren.
  • 3 fixe Mahlzeiten am Tag: Über den gesamten Kurzeitraum hinweg, sollte man sich auf Frühstück, Mittagessen und Abendessen beschränken. So bekommt nicht nur das eigene Verdauungssystem eine wohltuende Pause zwischen den Mahlzeiten, die zugenommen basischen Speisen versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Die Portionsgrößen dürfen dafür gerne großzügiger ausfallen.
  • Viel trinken: Unser Körper braucht Flüssigkeit und das zu Recht. Wasser ist ein essenzielles Transport- und Reinigungsmittel unseres Körpers. Je purer, desto besser ist dabei das Motto. Sollte man sich nach Abwechslung sehnen, kann man auf Kräutertees und Wasser mit Obst- oder Gemüsescheiben umsteigen.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Entscheidet man sich für eine Basenkur sollte man mehr als nur die Ernährung im Kopf behalten. Körper und Psyche sind wichtige Elemente für ein balanciertes Ich. Am besten man wählt dabei eine Bewegungsform, die einem Spaß macht, damit der angesammelte Stress wie im Traum verfliegt. Allein 30 Minuten am Tag sind eine Wohltat für Körper und Geist.
     
Wie hilft eine Basenkur?

Warum man eine Basenkur machen sollte

Unser Säure-Basen-Haushalt achtet darauf, dass in unserem Stoffwechsel ein stabiler pH-Wert erreicht wird. Ernährt man sich zu einseitig, macht keinen Sport und ist ständig im Stress kann der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht kommen, meist mit unschönen Folgen. Eine Basenkur versucht dem entgegenzuwirken, indem der Körper mit einer großen Menge an basischen Lebensmitteln über einen längeren Zeitraum versorgt wird.

Ein weiterer Pluspunkt einer Basenkur ist der Abnehmen-Effekt. Durch die großen Mengen an Gemüse, die während einer Kur verspeist werden, erhält der Körper zwar alle wichtigen Nährstoffe, aber nur einen Anteil der gewohnten Kalorien. Zusätzlich wird weniger Zucker und Fett konsumiert. Damit nimmt man fast automatisch ab.

Worauf sollte man bei einer Basenkur achten?

Nicht jede Basenkur ist gleich und das Angebot unterscheidet sich je nach Anbieter von flüssigen Fastendrinks über Kochpakete bis hin zu fertigen Basen-Mahlzeiten. Alternativ kann auch eine DiY-Basenkur gemacht werden, in der man selber kocht. Hier ist man am flexibelsten bei der Wahl, was auf den Teller kommt. 

Der Nachteil einer selbstgemachten Kur ist der auftretende Aufwand, da jegliche Vorbereitungen selber gemacht werden - vom Planen bis zum Einkaufen und Kochen. Möchte man weniger auf das Organisatorische und mehr auf den reinen Genuss gehen, greift man am besten zu einem Basenkur-Anbieter, wie Basenbox. 

Bei der Entscheidung zu einer Basenkur gibt es ein paar Punkte, auf die man achten sollte:

  • Zutaten: In den meisten Fällen von Basenkur-Anbietern werden fertige Mahlzeiten oder vorbereitete Kochzutaten geliefert. Hier sollte man auf die Herkunft der Zutaten achten und deren Zertifizierung. Bio-Zutaten und Regionalität sind dabei zwei wichtige Stichwörter, da sie nicht nur gut für unsere Umwelt sind, sondern auch für uns selbst.
  • Betreuung: Ein guter Kur-Support kann entscheiden, ob jemand seine basischen Tage vollständig durchzieht oder frühzeitig abbricht. Besonders für Einsteiger:innen oder Menschen mit Ernährungsproblemen sollte eine sympathische, unvoreingenommene Anlaufstelle für etwaige Fragen oder Bedenken vorhanden sein.
  • Basenkur-Dauer: Eine Basenkur ist keine herkömmliche Verzichts-Diät und hat dementsprechend keine zeitlichen Limitationen, an die man sich halten muss. Idealerweise macht man eine Basenkur über mehrere Tage hinweg, um einen wahrnehmbaren Kureffekt zu erreichen.

Der ideale Zeitpunkt für eine Basenkur

Streng genommen gibt es keinen “perfekten Zeitpunkt” um eine Basenkur zu machen. Meistens greift man automatisch auf bestehende Ereignisse wie die Fastenzeit, Sommeranfang oder Neujahr zurück, in denen man gezielt etwas für sich oder seinen Körper tun will. 

Aufgrund ihrer Zusammensetzung aus basischen Lebensmitteln und guten Säurebildnern, beinhaltet die Kur alle wichtigen Nährstoffe, die der Körper braucht. Zudem folgt sie flexibleren Spielregeln als ihr großer Bruder, das Basenfasten und ist für viele somit leichter durchführbar. Dementsprechend kann eine Basenkur auch mehrere Monate hintereinander vollzogen werden. 

Die Basenkur der Basenbox

Basenbox steht mit Überzeugung für einen basischen Lifestyle und bietet seit 2016 die Bio-Basenkur inkl. Lieferung in Wien und München an. Täglich bringen sie ihren Kund:innen 3 frisch zubereitete basische Bio-Gerichte (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) direkt vor die Türe. Alle Gerichte sind vegan, glutenfrei, basisch und bio. Mehr Information zu Basenbox: basenbox.life