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Was sind die besten Mittel gegen Kater?

Der Morgen danach: die besten Mittel gegen den Kater

Energiegeladen und gut gelaunt aus dem Bett springen? Fehlanzeige. Wenn wir mit brummendem Schädel, flauem Magen und Schwindel aufwachen, dann wissen wir: Der vergangene Abend ist wohl etwas aus dem Ruder gelaufen.  

Damit nicht der ganze Tag von den lästigen "Kater-Symptomen" bestimmt wird, gilt es, einige Sofortmaßnahmen zu ergreifen. Doch: Was tun bei Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel? Was hilft am besten gegen den gefürchteten Kater? Und: Was sollten wir vielleicht schon am Vorabend beachten, damit es am nächsten Morgen kein böses Erwachen gibt? 

Wir haben einige Life Hacks im Kampf gegen den Kater gesammelt. Die gute Nachricht: Zwar kann man den Prozess des Alkoholabbaus im Organismus nicht beschleunigen, aber es lässt sich so einiges gegen die lästigen Begleiterscheinungen tun.

Kater-Vorsorge: damit es erst gar nicht dazu kommt

Schon kleine Tipps und Tricks helfen dabei, für den Morgen nach einer durchfeierten Nacht bessere Voraussetzungen zu schaffen – damit der Kater nicht ganz so heftig ausfällt. Unsere Top-3-Vorsorgemaßnahmen

#1 
Wasser, Wasser, Wasser! 

Viele unserer "Kater-Symptome" rühren von einem Flüssigkeitsdefizit. Der Grund: Alkohol dehydriert unseren Körper, entzieht uns also Wasser. Die unangenehmen Folgen: stechende Kopfschmerzen, Schwindel, Abgeschlagenheit und in manchen Fällen auch depressive Verstimmungen.  

All dem können wir schon am Vorabend zumindest zum Teil entgegenwirken. Wie? Zum Beispiel so: Trinken Sie zu jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser! So bleibt Ihr Flüssigkeitsspeicher gut gefüllt, und Sie ersparen sich viele unangenehme Überraschungen am nächsten Tag.

#2 
Nochmal ordentlich Energie tanken! 

Wein, Bier, Sekt & Co. auf nüchternen Magen? Keine gute Idee! Der Grund: Haben wir vorher nichts gegessen, gelangt der Alkohol schneller ins Blut. Deswegen ist es ratsam, schon im Vorfeld für eine ordentliche Grundlage zu sorgen. Konkret bedeutet das: eine ausgewogene, vollwertige Mahlzeit, gerne auch nährstoff- und vitaminreich. Aber Achtung: Auch nach einem ausreichenden Abendessen gelangt der Alkohol gleich ins Blut – nur geht es eben nicht ganz so schnell.  

#3 
Getränke bewusst auswählen 

Mit der bewussten Auswahl alkoholischer Getränke können Sie einem möglichen Kater bewusst entgegensteuern. Was dabei zu beachten ist?  

Wenn möglich:  

  • auf harte Alkoholika verzichten 
  • keine süßen Getränke oder Cocktails 
  • nicht „durcheinander“ trinken 
  • am besten bei einer Art von Getränk bleiben, z. B. entweder Bier oder Wein 
  • immer wieder mal ein alkoholfreies Getränk zwischendurch genießen 

Der Morgen danach: Was hilft?

Trotz vieler Vorsätze dann doch die Nacht durchgefeiert? Dann können diese „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ helfen, um Sie wieder fit zu machen:   

Zzzzzzzz: Einfach weiterschlafen! 

Unser Tipp: Wenn irgend möglich – Augen zu und weiterschlafen! Denn: Im Schlaf baut sich der Alkohol ab, ohne dass wir die schmerzhaften oder unangenehmen Folgen bemerken würden.  

Einen Haken gibt es dabei allerdings: Alkohol wirkt sich negativ auf unsere Schlafqualität aus und führt oft dazu, dass wir früher aufwachen bzw. nicht durchschlafen können.  

Zuweilen müssen wir uns deswegen andere Mittel einfallen lassen, um unseren Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.  

Ab unter die kalte Dusche! 

Sind beim Aufwachen schon konkrete "Kater-Symptome" spürbar? Dann ab ins Bad! Denn: Gerade, wenn wir nach einer durchfeierten Nacht wieder in Schwung kommen wollen, ist eine – wenn möglich kalte – Dusche immer eine gute Idee.  

Der Alkohol wird dadurch zwar nicht schneller abgebaut, aber wir fühlen uns sauber und frisch – und damit ist schließlich auch schon viel gewonnen.  

Den Kater füttern 

Sofern der Magen schon für eine Nahrungsaufnahme bereit ist, empfiehlt sich ein ausgedehntes Katerfrühstück. Erlaubt ist, was schmeckt, Energie gibt und gegebenenfalls den Magen beruhigt.  

Dabei nicht vergessen: Auch am „Katermorgen“ gilt es, viel Wasser zu sich zu nehmen. Verzichten Sie dabei auf Kaffee, und füllen Sie Ihre Flüssigkeitsspeicher mit ungesüßten Getränken wieder auf! Das hilft nicht nur gegen Kopfschmerzen, sondern belebt den ganzen Organismus. 

Unser Tipp: dem Körper mit einer Extra-Portion Vitamine etwas Gutes tun. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang diesen nährstoffreichen Smoothie – damit Ihre Zellen wieder Energie tanken können.  

Frische Luft gegen den Blues 

Gegen den Morning-After-Blues hilft ein Tipp von Motivationstrainer Tony Robbins. Der weltbekannte US-Coach und Trainer rät, im Falle einer depressiven Verstimmung nach Möglichkeit aufzustehen und in Bewegung zu kommen. Warum? Wird der Körper aktiv, verändert sich automatisch unsere Perspektive. Und das wiederum kann unsere Stimmung positiv beeinflussen.  

Deswegen unser Tipp: ein Spaziergang an der frischen Luft. Sowohl der Ortswechsel als auch die Bewegung in der freien Natur sind der Erholung der Stimmung und des gesamten Organismus förderlich.  

Tipps aus der Naturapotheke 

Sie fühlen sich für einen Spaziergang noch nicht in der Lage? Dann lohnt es sich, auf bewährte Mittel aus der Naturapotheke zurückzugreifen. Zum Beispiel auf das erfrischende und mentholhaltige Pfefferminzöl. Wird das Öl auf den Schläfen einmassiert, kann es dabei unterstützen, lästige Kopfschmerzen loszuwerden.  

Ingwer hingegen soll nicht nur bei Kopfschmerzen helfen. Die enthaltenen Scharfstoffe der Wunderknolle wirken sich positiv auf den Magen aus und können bei Übelkeit eine wertvolle Alternative sein.  

Alleskönner für frischen Atem 

Trotz mehrmaligem Zähneputzen vom frischen Atem immer noch keine Spur? Unser Tipp: Petersilienblätter als Ganze im Mund klein zerkauen! Das in den Blättern enthaltene Apiol neutralisiert die unangenehm riechenden Bakterien im Mund.  

Eine ähnliche Wirkung wird im Übrigen auch dem Schwarztee zugesprochen. Außerdem immer eine Möglichkeit: der bereits erwähnte Ingwer. Einfach für einige Zeit auf die Zunge legen, kauen oder lutschen – und die Bakterien verduften. 

Unterstützung für mehr Energie

Zu viel Alkohol kann unseren Körper ganz schön durcheinanderbringen. Deswegen raten wir grundsätzlich: Wenn Afterwork-Drinks, dann in Maßen! Schließlich gilt es, für den Alltag und die schönen Abenteuer des Lebens fit zu sein.