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Fit ins neue Jahr starten – hallo 2023!

Fit ins neue Jahr starten

Alle Jahre wieder drängen sie sich in unsere Köpfe: die gutgemeinten und äußerst ambitionierten Neujahrsvorsätze. Selten unterscheiden sie sich stark von jenen, die schon im Vorjahr aktuell waren. Fitter werden, mehr Bewegung im Alltag und gesünder essen gehören definitiv zu den häufigsten Plänen. 

Wie schon einmal in unserem Magazin erwähnt, dauert es volle 66 Tage, bis eine Gewohnheit zur Routine wird. Wer sich bereits Ende Dezember dazu entschlossen hat, mehr Sport zu treiben, der ist nun also vielleicht schon mitten im Prozess. Ob du dich in der Umsetzung deiner sportlichen Vorhaben befindest oder gerade erst am Anfang stehst: Mit Tipps, Tricks und Inspirationen für neue Sportarten hoffen wir, dich zu motivieren und möchten dir dabei helfen, am Ball zu bleiben. 

Wissen, was man will

Die richtigen Vorsätze wählen

Höher, schneller, weiter – so lässt sich meist ein Großteil der Vorsätze umschreiben. Es werden utopische Ziele gesteckt, und die Erwartungshaltung an sich selbst wird über die Maßen nach oben geschraubt. Lassen sich die Vorhaben nicht umsetzen, ist die Frustration hoch – und wir kapitulieren. Vor der scheinbaren Unerreichbarkeit, nämlich. Wie du dir smarte Goals setzt, die du auch wirklich erfüllen kannst, haben wir dir bereits in unserem Artikel „New year, new me“ geschildert – lies am besten auch dort noch einmal nach! 

Move your body!

Immer in Bewegung bleiben

Es ist nichts Neues mehr: Regelmäßige, ja sogar tägliche Aktivität ist der Grundstein für ein gesundes, fittes Leben. Der Stoffwechsel wird angeregt, der Kalorienverbrauch erhöht, und wir fühlen uns leistungsfähig. Da viele von uns aber den Großteil ihres Alltags sitzend verbringen, ist es gar nicht so einfach, genügend Bewegung in den Alltag zu integrieren, geschweige denn, ein 10.000-Schritte-Ziel zu erreichen.  

Mit ein paar smarten Kniffen und Veränderungen lässt sich allerdings schon viel verbessern: Treppe statt Fahrstuhl und Spaziergengehen während längeren Telefonaten sind nur zwei wirksame Gewohnheiten. Mit unserem Artikel „7 Tipps für mehr Bewegung im Alltag“ helfen wir dir dabei, dein Repertoire an kreativen Bewegungstricks auszubauen.   

Hochwirksamer Booster: Sport

Zusätzlich zur Alltagsaktivität sind Kraft- oder Ausdauereinheiten eine sinnvolle Ergänzung zugunsten deiner Fitness. Bei der Wahl der Sportart gilt vor allem eines: Rücke den Spaßfaktor in den Vordergrund! Dich immer wieder zu etwas zu zwingen, woran du gar keinen Spaß hast, nur weil du denkst, es sei besonderes gesund – das ist auf Dauer keinesfalls akzeptabel. Finde heraus, welche Art Sport oder Aktivität dir wirklich liegt, und starte durch! 

Laufen, Radfahren oder Gewichte stemmen? Wir helfen dir dabei, deinen sportlichen Horizont zu erweitern und stellen dir ein paar Sportarten vor, die du vielleicht noch nicht kennst. 

  1. Padel-Tennis 

    Padel, oder auch Padel-Tennis genannt, ist eine Mischung aus Squash und Tennis und wird immer beliebter. Warum? Der einfache Ablauf sorgt auch bei Spielneulingen für jede Menge Spaß, und rasch entwickelt sich sportlicher Ehrgeiz. Wie beim regulären Tennis: kann mit vier TeilnehmerInnen im Doppel gespielt werden. 

  2. Ultimate Frisbee 

    Kein Fan von Körpernähe? Dann ist Ultimate Frisbee die ideale Option für dich. Das Ziel dieses Mannschaftssports ist es, das Frisbee in die gegnerische Endzone zu manövrieren. Die Teams bewegen sich über das Spielfeld, und nur wer die Frisbee-Scheibe selbst in der Hand hält, muss stehen bleiben. Fairplay und Teamgeist sind hier das A und O. 

  3. Aerial Yoga 

    Diese spezielle Form von Yoga sorgt für Perspektivenwechsel, denn sie stellt dich wortwörtlich auf den Kopf. Eingewickelt in ein Tuch und von der Decke hängend, führst du die Yoga-Positionen aus. Klingt abenteuerlich, ist aber selbst für Yoga-Newbies geeignet: Durch Tuch und Schwerkraft fallen einige Übungen in der Luft sogar leichter als auf der Matte am Boden. 

Basen sind die Basis

Worauf du bei der Ernährung achten solltest

Ganz grundsätzlich ist es ratsam, nach den deftigeren Weihnachtsspeisen wieder verstärkt auf leichtere Kost zu setzen. Diese schont den Magen und unterstützt dich auch bei deinen sportlichen Vorhaben. Weniger Fleisch am Teller ist generell ratsam, und eine erhöhte Zufuhr von Gemüse spendet dir die nötige Energie und versorgt dich mit gesunden Ballaststoffen. 

Unser Tipp: Probier’s doch mal mit basischer Ernährung! Speziell nach den gehaltvollen Gerichten der Feiertage kannst du deinem Körper damit etwas Gutes tun. 

Stick to it!

Routinen langfristig beibehalten

An manchen Tagen fällt es dir sicherlich leicht, dich an deine guten Vorsätze zu halten. Aber es wird auch die Phasen geben, in denen dir schlichtweg die Motivation fehlt, um Sport zu machen oder etwas Gesundes zu kochen. Wie sich das vermeiden lässt? 

Denk doch mal darüber nach, dir einen Sportbuddy zu suchen! Beziehst du andere Personen in deine Pläne mit ein, erzeugt das eine gewisse Verbindlichkeit, was die Umsetzung betrifft. Wenn die Motivation eines Tages am Boden ist und du deinem Lauf- oder Trainingspartner kurzfristig absagen willst, lässt sich durch dessen oder deren Einspruch der innere Schweinehund besser überwinden.  

Hältst du deine sportlichen Leistungen und Erfolge außerdem schriftlich in einem Tagebuch fest, kann dir das helfen, deinen Fortschritt greifbarer zu machen, selbst wenn du optisch an dir selber noch keine Veränderung erkennen kannst.  

Schnapp dir den Kalender!

Planung macht’s möglich

Wer Arbeit, Haushalt, Termine und regelmäßigen Sport unter einen Hut bekommen will, der sollte sich ausreichend Zeit für die Planung und Vorbereitung nehmen. Unser Tipp: Trage Sporteinheiten schon für einen längeren Zeitraum im Voraus dick in deinen Kalender ein! Behandle diese Termine unbedingt mit Priorität. Anders als bei spontanen Trainings kann es dann nicht passieren, dass deine Woche schon mit anderen Tätigkeiten ausgebucht ist und du den Sport ausfallen lassen musst. 

Ein weiterer Trick, um an deinen guten Vorsätzen festhalten zu können, ist es, mögliche Hürden zu minimieren. Je mehr organisatorische Hindernisse dir bei deinem Vorhaben in die Quere kommen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du vorzeitig aufgibst. Ist die Sporttasche bereits fertig gepackt im Kofferraum, kannst du nach der Arbeit auf direkten Weg zum Sport gehen, ohne Gefahr zu laufen, daheim auf der Couch kleben zu bleiben.  

Alles in Balance

Die Sache mit der Disziplin

Die Versuchung war zu groß, und du hast dir abends doch ein zusätzliches Stück Schokolade gegönnt, statt die geplante Workout-Routine durchzuziehen? Alles kein Drama, denn Ausnahmen sind erlaubt – sollten aber auch solche bleiben. Wenn einmal etwas nicht nach Plan läuft, gilt es, weiter dranzubleiben, anstatt gleich komplett das Handtuch zu werfen. Lässt du aus Frust über den Ausrutscher aber auch die folgenden Trainingseinheiten ausfallen, weil es „jetzt ja eh schon egal ist“, läufst du Gefahr, deine Routine völlig aus den Augen zu verlieren. Versuche dich vom Ganz-oder-gar-nicht-Denken zu befreien!  

Innere Arbeit

Übe dich in Achtsamkeit!

Auch die mentale Gesundheit spielt beim Thema Fitness eine wesentliche Rolle. Trotz der Wichtigkeit all der Optimierungsansätze, mit denen du dich rund um den Jahreswechsel beschäftigst, ist es essenziell, nicht zu viel Druck und Stress aufzubauen. Stichwort: Achtsamkeit! Dein menschlicher Wert ist nicht davon abhängig, wie oft du dein Schritte-Ziel erreichst, wie lange du laufen gehst oder ob du jedes Mal auf ein Stück Kuchen zum Kaffee verzichten kannst. 

 

In diesem Sinne wünschen wir dir einen erfolgreichen Start in ein fittes Jahr 2023!